Der genaue Verlauf des Limes im Ostalbkreis

Seit 2005 gehört der Obergermanische und Rätische Limes des Römischen Reiches zum Welterbe der UNESCO. Dieser besondere Status – nur 33 mal ist dieses Prädikat bisher in Deutschland vergeben worden - ist auf der einen Seite natürlich ein willkommenes Alleinstellungsmerkmal für den Tourismus, auf der anderen Seite aber auch eine Verpflichtung, dieses besondere Denkmal zu erhalten und zu pflegen. Von den ca. 550 km Gesamtlänge der antiken Grenze gehören immerhin über 59 km zum Ostalbkreis.

Die Teufelsmauer, wie der Limes im Volksmund genannt wird, ist jahrhunderte lang als billiger Steinbruch benutzt worden und sehr viele Gebäude entlang der Grenze bestehen aus den Steinen der ehemals 3 Meter hohen Mauer, so dass sich bis heute nur die Fundamente erhalten haben und in seltenen Fällen ein Schuttwall den Lauf der Grenze markiert. Den wenigen Kilometern an gut erhaltener Substanz stehen lange Strecken entgegen, wo man den Limes nicht oder nur sehr schlecht sehen kann.
Durch die neue Limeskarte als Teil der Ostalbmap ist es jetzt möglich, den Limesverlauf in den Karten bis auf Grundstücksebene abzurufen und auszudrucken. Die mögliche Überlagerung durch die historischen Karten zeigt zudem interessante Details, die man seither so nicht darstellen konnte.

Durch Anwahl der Ansicht "Limes" rechts neben dem Kartenfenster wird der Limes in das Kartenbild eingeblendet. Neben dem genauen Verlauf auf der Grundlage der Limes-Datenbank sind die Wachtürme als kleine Quadrate, sowie die Kastelle mit ihrer Bezeichnung enthalten.

Weitere Informationen unter:

Deutsche Limeskommission
Limesinformationszentrum Baden-Württemberg
Deutsche Limesstraße