
Die Teufelsmauer, wie der Limes im Volksmund genannt wird, ist jahrhunderte lang als billiger Steinbruch benutzt worden und sehr viele Gebäude entlang der Grenze bestehen aus den Steinen der ehemals 3 Meter hohen Mauer, so dass sich bis heute nur die Fundamente erhalten haben und in seltenen Fällen ein Schuttwall den Lauf der Grenze markiert. Den wenigen Kilometern an gut erhaltener Substanz stehen lange Strecken entgegen, wo man den Limes nicht oder nur sehr schlecht sehen kann.
Durch die neue Limeskarte als Teil der Ostalbmap ist es jetzt möglich, den Limesverlauf in den Karten bis auf Grundstücksebene abzurufen und auszudrucken. Die mögliche Überlagerung durch die historischen Karten zeigt zudem interessante Details, die man seither so nicht darstellen konnte.

Durch Anwahl der Ansicht "Limes" rechts neben dem Kartenfenster wird der Limes in das Kartenbild eingeblendet. Neben dem genauen Verlauf auf der Grundlage der Limes-Datenbank sind die Wachtürme als kleine Quadrate, sowie die Kastelle mit ihrer Bezeichnung enthalten.

Weitere Informationen unter:
Deutsche Limeskommission
Limesinformationszentrum Baden-Württemberg
Deutsche Limesstraße